Author: Fritz Kolling

  • Sprechen und Zuhören zum Thema „Was ist Heimat?“

    Am 4. Dezember im ev. Gemeindehaus

    “Was ist für mich Heimat?” ist das Gesprächsthema am 4. Dezember um 18.30 Uhr im evangelischen Gemeindehaus in Rüppurr. Bei der von der Bürgergemeinschaft Rüppurr (BGR) in Kooperation mit der evangelischen Gemeinde organisierten Veranstaltung “Sprechen & Zuhören” spüren die Teilnehmenden dieser Frage nach und teilen ihre persönlichen Gedanken mit anderen. Für die einen ist Heimat der Ort, an dem sie aufgewachsen sind und vielleicht heute noch leben, für andere ist es die Sprache, die vertraute Kultur, Bräuche, Musik oder die Natur, in der sie sich verwurzelt fühlen. Ein Ort vielleicht, an dem die Familie oder die besten Freunde leben. Für wieder andere ist es ein innerer Ort, an dem sie sich zu Hause fühlen und zur Ruhe kommen. Heimat bleibt nicht immer derselbe Ort, sondern kann sich im Laufe des Lebens ändern, durch äußere Umstände wie Flucht und Vertreibung, berufliche oder familiäre Veränderungen, oder vielleicht auch einfach durch das Älterwerden. In dem vom Verein “Mehr Demokratie e.V.” entwickelten Format wird in Kleingruppen reihum gesprochen. Jede Person bekommt eine feste Zeit, die anderen hören einfach nur zu, ohne zu kommentieren oder gar zu unterbrechen. Für manche Menschen eine neue Erfahrung. Sie bietet die Möglichkeit, die eigene Sichtweise auszudrücken, ohne sich rechtfertigen zu müssen, und zugleich andere Perspektiven vorurteilsfrei kennenzulernen. Also miteinander in ein echtes Gespräch zu kommen, indem es nicht darum geht, recht zu haben. Die Veranstaltung ist Teil eines sogenannten “großen Gesprächs”, das “Mehr Demokratie e.V.” bundesweit in mehr als hundert Städten organisiert. Im Anschluss um ca. 20.15 Uhr sind alle Teilnehmenden zu einem gemeinsamen Imbiss eingeladen.

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  • Infotag zu nachhaltiger Mobilität

    Dargestellt ist ein grünes Plakat zur Ankündigung des Infotages Neuer Wagen? Neues wagen! Hier stehen die wichtigsten Fakten zum Infotag, die auch im Text weiter unten beschrieben sind.
    Samstag, den 14.11. im ev. Gemeindehaus

    Unter dem Motto “Neuer Wagen? Neues wagen!” organisiert die Umweltwerkstatt der Bürgergemeinschaft Rüppurr am 14.11. von 14 bis 17 Uhr im ev. Gemeindehaus eine Info-Veranstaltung zu nachhaltiger Mobilität. Die Veranstaltung ist Teil der RegioCOP31 Karlsruhe (https://energiegeladen.info/regiocop31ka/), die ein Forum für regionale Klimathemen zeitgleich zur Weltklimakonferenz in Antalya ist. Die RegioCOP31 bringt Menschen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft zusammen, um globale Klimaziele auf die regionale Ebene zu übertragen. Hier setzen wir auch mit unserem Infotag für nachhaltige Mobilität an.

    Folgender Programmablauf ist für den Infotag vorgesehen:

    14.00 – 14.10    Begrüßung durch Frau Erste Bürgermeisterin Bettina Lisbach

    14.10 – 14.15    Warming-up, Fritz Kölling

    14.15 – 14.45    Impulsvortrag „Nachhaltige Mobilität“ von Prof. Dr. Vortisch, Institut für Verkehrswesen am KIT

    14.45 – 15.00    „Aktivitäten zur Förderung nachhaltiger Mobilität der Stadt Karlsruhe“ von Herrn Friese vom Stadtplanungsamt

    15.00 – 15.15    Kurze Vorstellungsrunde der Marktstände, Fritz Kölling

    15.15 – 15.30    Pause / Kaffee und Kuchen von der Kita Blütenweg

    15.30 – 16.45    Info-Markt / Besuch der Stände              

    16.45 – 17.00    Abschlussdiskussion, Fritz Kölling

    Folgende Akteure haben sich für den Info-Markt angekündigt:

    • E-Mobilitäts-Team der Stadt Karlsruhe
    • Carsharing-Anbieter Stadtmobil, inklusive E-Auto
    • Next Step Mobility, Ladesäulenbetreiber aus Ettlingen
    • Lastenkarle, Lastenrad-Initiative aus Karlsruhe, mit Lastenrad
    • Fahrrad-Rikscha-Projekt (Werner Back)
    • Fahrradgeschäft Doko, mit E-Bikes zum Testen
    • Fahrradgeschäft Radial, Ettlingen, mit E-Bikes zum Testen
    • FAIRTIQ im öffentlichen Nahverkehr (Sabine Just-Höpfinger)
    • Infos zur E-Mobilität (Andreas Müller)

    Mobilität ist ein wichtiger Baustein der Energiewende. Nur wenn es gelingt, durch fossile Treibstoffe erzeugte CO2-Emissionen im Verkehrssektor zu senken, können unsere Klimaziele erreicht werden. Immer mehr Menschen steigen von Fahrzeugen mit Verbrennermotor auf elektrische Fahrzeuge um. Leider gibt es in Rüppurr bisher nicht eine einzige öffentliche Ladesäule; ein Thema, für das sich die Umweltwerkstatt besonders stark macht.

    E-Mobilität spielt aber auch in anderen Bereichen eine zunehmende Rolle: E-Bikes ermöglichen das Radfahren mit größerer Reichweite und in bergigem Gelände, Lastenräder ersetzen das Auto bei Fahrten in der Stadt. Im ÖPNV, wo Straßenbahnen schon seit 100 Jahren elektrisch angetrieben sind, werden nun auch zunehmend Busse mit der leisen und umweltfreundlichen Antriebsart eingesetzt.

    Diese und andere Themen werden beim Infotag in Rüppurr durch Vorträge und Gespräche mit kommunalen Vertretern, Anbietern und Unterstützern nachhaltiger Mobilität beleuchtet. Dabei werden auch praktische Lösungen präsentiert. Das Grußwort spricht Erste Bürgermeisterin Bettina Lisbach. Und auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt durch den Elternbeirat der Kita Blütenweg.

    Alle Interessierte sind herzlich eingeladen!

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  • Müll-Sammel-Aktion ein voller Erfolg

    Dreck-weg-Wochen der Stadt Karlsruhe
    Gruppenfoto von knapp 30 Erwachsenen und Kindern, die an der Sammelaktion teilgenommen haben. Viele davon mit orangenen Sicherheitswesten und Zangen in der Hand zum Müllaufheben. Im Hintergrund die Beachflag der Bürgergemeinschaft Rüppurr.
    Dreck-weg-Team bei der Aktion des Bürgergemeinschaft Rüppurr vom 11.04.2026

    Am 10. und 11. April widmete sich die Umweltwerkstatt der BGR dem Thema Müll. An der Aktion „Ein Stadtteil räumt auf“ im Rahmen der Karlsruher Dreck-weg-Wochen beteiligten sich bei schönstem Wetter rund 30 Personen, darunter auch viele Kinder. Nach zwei Stunden kamen die verschiedenen Teams mit vollen Müllsäcken zurück zum Treffpunkt am Rüppurrer Markt.

    Foto von den organgenen gefüllten Müllsäcken der Stadt Karlsruhe. Es liegen über 10 volle Säcke auf dem Rasen vor einem Baum.
    Gefüllte Müllsäcke der Sammelaktion am 11.04.2026

    Dort gab es für die Aktiven Brezeln und Erfrischungsgetränke. Eine tolle Aktion, die im nächsten Jahr wiederholt werden soll. Auch wenn die meisten Straßen und Wege in unserem Stadtteil einigermaßen sauber sind, so wird doch vieles achtlos weggeworfen. Insbesondere fanden sich überall Zigarettenkippen.

    Foto von 2 Männern die am Ostendorfplatz stehen und dabei sind Zigarettenkippen zu sammeln. Der Mann auf der rechten Seite hat eine orangene Sicherheitsweste an. In den Händen halten sie Gefäße mit bereits aufgesammelten Kippen.
    Sammelaktion Ostendorfplatz am 10.04.2026

    Am Tag zuvor hatten Aktive der Umweltwerkstatt hiervon allein am Ostendorfplatz mehr als 250 Kippen aufgesammelt. Sie belasten das Grundwasser oder gelangen über die Kanalisation in die Klärwerke, wo sie ebenfalls ein Problem darstellen. Hier wäre mehr Rücksichtnahme wünschenswert.

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  • Über Umwelt sprechen und zuhören

    1. Nachbarschaftsgespräch der Umweltwerkstatt
    Foto eines Flicharts auf dem die Teilnehmer herzlich willkommen geheißen werden.

    Am 29.1. trafen sich 15 Interessierte im Rathäusle, um über die Themen Umwelt und Nachhaltigkeit zu sprechen. Spannend war das Format, das dabei angewandt wurde: “Sprechen & Zuhören”, entwickelt vom Verein “mehr Demokratie e.V.”. In kleinen Gruppen bekommt dabei jede Person eine festgelegte Zeit, in der sie/er eigene Gefühle, Erfahrungen und Ansichten mitteilen kann. Die anderen hören zu ohne zu kommentieren oder zu bewerten. Vielfach wurde dabei Betroffenheit über die globale Umweltsituation geäußert: trotz inzwischen umfassender Erkenntnis über Klimakrise, Artensterben und Ressourcenknappheit hat eine Trendwende bisher nicht stattgefunden. Viele Teilnehmende schilderten ermutigende, aber auch frustrierende Erfahrungen mit eigenem Initiativen. Als wichtiger Faktor wurde die emotionale Bindung an die Natur und das gemeinschaftliche Vorgehen genannt. – Nach zwei solchen Runden war die Reaktion auf das Format in der anschließenden Diskussion positiv. Es wurden aber vorgeschlagen, jetzt nach konkreten Handlungsmöglichkeiten vor Ort zu suchen. So wurde angeregt, ein solches Gespräch mit einer breiteren Gruppe vom Menschen zu führen, gerade auch mit solchen, für die Umwelt- und Naturschutz kein vorrangiges Interesse ist. Als konkretes Projekt wurde ein gemeinsames Projekt zur Minderung des Abfalls im öffentlichen Raum unseres Stadtteils vereinbart. Was dabei genau geschehen könnte, soll im 2. Nachbarschaftsgespräch der Umweltwerkstatt geplant werden.

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  • 1. Nachbarschaftsgespräch: Nachhaltigkeit

    Nachhaltigkeit – lokal, global, egal?

    Am Donnerstag, den 29.01.2026 lädt die Umweltwerkstatt der BGR zum 1. Nachbarschaftsgespräch ins Rüppurrer Rathäusle (Lange Straße 69) ein.

    Von 18.30 – 20.00 Uhr treffen sich interessierte Bürgerinnen und Bürger zum offenen Austausch zum Thema „Nachhaltigkeit“.

    • Was denken Sie über unseren Umgang mit Umwelt und Natur?
    • Wo bleiben dabei Themen wie Gemeinschaft, Wohlstand oder Sicherheit?
    • Welche Erfahrungen haben Sie selbst mit dem Thema nachhaltiges Leben?

    In moderierten Kleingruppen wollen wir einander aufmerksam zuhören, unterschiedliche Perspektiven kennenlernen und respektvoll ins Gespräch kommen – ein Dialog ohne fertige Lösungen!

    Wer Interesse hat, kann sich bis zum 25. Januar unter info@rueppurr.de anmelden.

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  • Stadtteilkino wieder gut besucht

    Das Stadtteilkino erfreut sich großer Beliebtheit. Mehr als 80 Gäste kamen in den Hans-Kampffmeyer-Saal der Gartenstadt, um den Dokumentarfilm “Die Eiche” anzuschauen, darunter auch viele Kinder. Der Naturfilm, der das Leben der unterschiedlichen Tierarten in und um eine alte Stieleiche zeigt, war von der Umweltwerkstatt der BGR ausgesucht worden. Die Gartenstadt stellt für diese kostenlose Veranstaltung den Raum zur Verfügung, die BGR sorgt für Snacks und Getränke. Es ist geplant, das Stadtteilkino alle zwei Monate stattfinden zu lassen. Wer Lust hat dabei mitzuhelfen, kann sich unter info@rueppurr.de gerne melden.

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  • Tag des offenen Heizungskellers am 15.11.

    Die Umweltwerkstatt der BGR beteiligt sich gemeinsam mit Greenpeace, GermanZero, C02online, Stadt.Land.Klima! und dem For Future Bündnis am Aktionstag des offenen Heizungskellers.

    Am Sa., 15. November öffnen Hausbesitzer:innen in ganz Deutschland ihre Heizungskeller und zeigen ihre Wärmepumpen im Einsatz. Auch in Rüppurr gibt es einen offenen Heizungskeller. Zur Besichtigung treffen sich alle Interessierten um 15:00 oder 16:00 Uhr an der Nikolauskirche in der Rastatter Str. Von hier gehen wir gemeinsam in den nahe gelegenen Heizungskeller.

    Besucher:innen können sich beim Besitzer informieren, Fragen stellen und aus erster Hand erfahren, wie der Umstieg auf eine Wärmepumpe gelingt.

    Weitere Infos zu dem Aktionstag unter: https://localzero.net/mitmachen/offener-heizungskeller

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  • Rüppurrer erkunden den Oberwald

    Viel Zulauf fand der Waldspaziergang mit Bernd Struck am 2. Oktober, zu dem die Umweltwerkstatt der BGR eingeladen hatte. Etwa 35 Interessierte begleiteten den Förster bei schönem frühherbstlichen Wetter auf einer Runde durch den Oberwald und machten sich ein Bild von den Herausforderungen für dieses so wichtige Ökosystem und Naherholungsgebiet. Mit 40 Baumarten weist unser Wald eine besonders hohe Artenvielfalt auf, die es zu erhalten gilt. Struck zeigte, wie viele Bäume bereits geschädigt sind. Durch lange Trockenheit im Wechsel mit sehr feuchten Jahren geschwächt, werden sie leichter als früher von Pilzen und Insekten befallen und sterben ab. Durch neue Ansätze wie Naturverjüngung und kleinflächigen Pflanzungen verschiedener Baumarten versucht das Forstamt, dem entgegenzuwirken. Nach zwei abwechslungsreichen Stunden hatten die Teilnehmenden viel über Waldökologie gelernt und eine Vorstellung über die Aufgaben der Förster bekommen. Es wurde dabei deutlich, wie sehr der Wald den Rüppurrer am Herzen liegt.

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  • Waldspaziergang mit Förster Struck am 2.10.

    Die Umweltwerkstatt der BGR lädt am Donnerstag, dem 2. Oktober, zu einem herbstlichen Waldspaziergang durch den Oberwald mit dem Förster Bernd Struck ein. Dabei schauen wir uns an, mit welchen Herausforderungen unser Wald zu kämpfen hat, wie er sich bereits verändert und welche Möglichkeiten bestehen, ihn an den Klimawandel mit zunehmenden Hitzeperioden und Trockenheit anzupassen. Treffpunkt ist um 17 Uhr vor der Eichelgartenhalle, Rosenweg 1. Die Veranstaltung dauert bis etwa 18.30 Uhr.

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  • Viel Interesse an “Energiewende zu Hause”

    Am Samstag, dem 28. Juni, fand im evangelischen Gemeindehaus die Veranstaltung „Energiewende zu Hause“ statt. Etwa 70 interessierte BürgerInnen folgten den Kurzvorträgen verschiedener Fachleute, in denen Rahmenbedingungen und technische Umsetzbarkeit bei Solarenergienutzung und Heizungstausch in Haus oder Wohnung dargestellt wurden. Dr. Gewiese von der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK) zeigte die vielfältigen Fördermöglichkeiten von bis zu 70 % für den Einbau einer Wärmepumpe auf. Gerold Fürniß von den Stadtwerken rechnete vor, dass damit die Vollkosten (Anschaffung und Betrieb) in 20 Jahren um mehr als 50 % gegenüber einer Gasheizung gesenkt werden können, aber die Rentabilität vom Heizverhalten der Nutzer und der Qualität der Gebäudehülle abhängig ist. Installateur Preuss stellte klar, dass der Einbau einer Wärmepumpe technisch kein Problem sei. Gleiches gilt laut Solar-Firma Schneider für Photovoltaik (PV)-Anlagen, die grundsätzlich eine gute Investition sind, ob als Dachanlage oder Balkon-Kraftwerk. Ob dabei ein Speicher sinnvoll ist oder nicht hängt davon ab, wie der Strom selbst genutzt werden kann. Christoph Walter von der Gartenstadt erklärte, dass Balkon-PV inzwischen meist von der Verwaltung genehmigt würde. Bei Dachanlagen steht jedoch oft noch der Denkmalschutz dagegen. Wer kein eigenes Haus oder eine Wohnung hat oder selbst keine baulichen Veränderungen vornehmen möchte, kann laut Sabine Hübner bei der Bürgerenergiegenossenschaft Karlsruhe (BenKa) an großen PV-Anlagen beteiligen, wie die jüngst installierte Anlage auf dem Dach des PSK. – Nach den Vorträgen gab es gegen Spende eine Stärkung am üppigen Kuchenbuffet der Kita Blütenweg. Danach war ausreichend Zeit, um mit den Referentinnen ins direkte Gespräch zu gehen, was viele der Besucher nutzten.

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