Author: Thorsten Kling

  • DigitalWerkstatt gegründet

    Digital vernetzt in Rüppurr

    In der Bürgergemeinschaft Rüppurr organisieren sich Mitglieder je nach Interesse in verschiedenen Werkstätten. Neben der Geschichts-, Kunst-, Umwelt- und StadtteilWerkstatt gibt es jetzt auch neu eine DigitalWerkstatt.

    Ziel der DigitalWerkstatt ist es, RüppurrerInnen außerhalb der Hacker- und Computer Szene zusammenzubringen. Also Menschen, deren Hobby sich gerade nicht um Computer, Cloud und Handy dreht, für die Computer und Handy einfach nur Geräte sind, um die alltäglichen Dinge zu erledigen. Aber was machen, wenn plötzlich alle Fotos weg sind? Wenn das alte Windows nicht mehr sicher ist? Welche Optionen gibt es, damit der Meta Konzern oder Google nicht die eigenen Familienfotos zum Trainieren ihrer KI verwendet?

    DI.DAY ist eine Initiative für die Digitale Unabhängigkeit

    Geplant sind regelmäßige Treffen und verschiedene praxisnahe Vorträge zu Themen wie Datenschutz, persönliche Backups und alles rund um die Digitale Unabhängigkeit. Auf unserer Webseite gibt es dazu bereits weitere Infos: https://wptest.rueppurr.de/digitalwerkstatt/

    Interesse? Dann gleich eine Mail an digital@rueppurr.de.

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  • Stadtteilkino der Umweltwerkstatt 

    Stadtteilkino der Umweltwerkstatt 

    Weihnachten im Zaubereulenwald

    Sonntag, 22. November um 15:30 Uhr
    Hans Kampffmeyer Saal, Hainbuchenweg 1, 76199 Karlsruhe

    Die Weihnachtsferien rücken näher und die zehnjährige Eia freut sich schon sehr darauf, die Festtage mit ihren viel beschäftigten Eltern zu verbringen. Doch das familiäre Weihnachtsfest fällt ins Wasser und Eia wird auf den Bauernhof eines alten Mannes geschickt, den sie gar nicht kennt. 

    Filmplakat Weihnachten im Zaubereulenwald. Ein Mädchen mit roter Wollmütze, grauem Schaal und grüner Winterjacke steht im Schnee vor einem Tannenwald. Von links oben kommt eine Eule angeflogen.

    Eia ist zwar sehr traurig, nimmt aber die Herausforderung mutig und selbstbewusst an. Schnell lernt sie freundliche Menschen kennen, die sie in ihre Gemeinschaft aufnehmen und ihr das bieten, was sie so sehr vermisst: Zuwendung und Freundschaft, mit Backen und Kochen, Feiern und guten Gesprächen. So ist Eia bestens gewappnet für gleich zwei Abenteuer: Einerseits lüftet sie Schritt für Schritt ein Geheimnis in ihrer Familie, andererseits kämpft sie für den Wald, der sie umgibt, den ein geldgieriger Mann abholzen will.

    Wir begleiten Eia durch eine märchenhafte Wintergeschichte. Im Film gibt es keine Tricks, vielmehr tauchen wir ein in die noch unberührte Landschaft Estlands, mit echtem Schnee und echten Tieren, ein Naturparadies mit Rehen, Fischottern, Luchs und vielen Vogelarten, die sich alle ihr Leben in der kalten Jahreszeit eingerichtet haben. Wir erfahren nicht nur einiges über Naturschutz, sondern auch darüber, dass Natur und Menschen im Einklang miteinander sein müssen. Die Menschen im Film lernen auch, miteinander fürsorglicher und verantwortlicher umzugehen.

    Cycling Cities

    Sonntag, 22. November um 17:30 Uhr
    Hans Kampffmeyer Saal, Hainbuchenweg 1, 76199 Karlsruhe

    Fimplakat von Cycling Cities. Es ist eine Aufnahme einer großen Stadt von oben zu sehen. In der Mitte von vorne kommend schlängelt sich eine rote Radwegbrücke über Wasser, bis sie zwischen Häusern verschwindet.

    Im Mai 2025 bricht der Journalist und Filmemacher Ingwar Perowanowitsch auf eine Radreise zu den schönsten Fahrradstädten Europas auf. Sein Weg führt ihn von Freiburg nach Paris, über Gent, Amsterdam, Utrecht und Hamburg bis nach Kopenhagen. Er möchte wissen: Wie haben diese Städte die Verkehrswende geschafft und was können wir in Deutschland von ihnen lernen?

    Perowanowitsch dokumentiert mit der Kamera, wie sich die Städte über die letzten Jahre und Jahrzehnte verändert haben, spricht vor Ort mit Politikern, Verkehrsplanern und Aktivisten und erzählt, welche Maßnahmen und Strategien am Ende zum Erfolg geführt haben. Entstanden ist dabei ein bildgewaltiger Film, der eine neue Geschichte der Mobilität erzählt. Ein Film über die vielen kleinen und großen Geschichten des Gelingens, die einen so wichtigen Beitrag zur ökologischen Transformation leisten. Ein Film, der inspiriert, zum Nachdenken anregt und dazu einlädt, unsere Städte von Grund auf neu zu denken.

    Denn am Ende geht es nicht ums Fahrrad allein. Es geht darum, eine lebenswerte, gerechte und nachhaltige Welt für alle Menschen zu schaffen.

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  • Stadtteilkino: 17. Europäische Filmfestival der Generationen

    Kinoposter der Veranstaltung

    Es ist wieder soweit: Das Stadtteilkino Rüppurr ist erneut beim Filmfestival der Generationen dabei! Am Samstag, 17. Oktober, zeigen wir im Hans-Kampffmeyer-Saal zwei Filme, am Nachmittag einen für Grundschulkinder und am Abend einen für die Großen. Kino verbindet Jung und Alt, und genau darum geht es beim Festival. Schaut gern bei beiden Vorstellungen vorbei! Der Eintritt ist wie immer frei.

    Checker Tobi 3 – Die heimliche Herrscherin der Erde

    Samstag, 17.10.2026, 15:30 Uhr (Einlass ab 15 Uhr)
    Hans-Kampffmeyer-Saal, Hainbuchenweg 1, 76199 Karlsruhe

    Beim Kelleraufräumen finden Checker Tobi und Marina ein altes Video: Darin stellt der achtjährige Tobi seine allererste Checker-Frage. Wer hinterlässt die mächtigsten Spuren im Erdreich? Die Antwort hat er leider vergessen. Also macht er sich auf die Suche, nach Madagaskar, ins eisige Spitzbergen und zu den Spuren der Maya in Mexiko.
    Abenteuer, Witz und Wissen, genau richtig für Grundschulkinder.

    Im Anschluss gibt es einen kreativen Austausch: Wir sammeln gemeinsam, was die Kinder entdeckt haben.

    Monsieur Pierre geht online

    Samstag, 17.10.2026, 19:30 Uhr (Einlass ab 19 Uhr)
    Hans-Kampffmeyer-Saal, Hainbuchenweg 1, 76199 Karlsruhe

    Pierre, ein einsamer Witwer in Paris, hat sich ganz in seine Wohnung zurückgezogen. Seine Tochter schenkt ihm einen Computer und engagiert den jungen, eher unmotivierten Alex als Lehrer. Widerwillig lässt sich der alte Griesgram darauf ein. Dann entdeckt er das Online-Dating, und unter Alex’ Namen beginnt ein turbulentes Verwechslungsspiel zwischen den Generationen.

    Eine moderne Cyrano-Variante mit einem 83-jährigen Pierre Richard in Hochform, und ein Film über digitale Teilhabe und das, was gegen Einsamkeit hilft.
    Frankreich 2016 · 101 Min. · ab 14 Jahren

    Im Anschluss laden wir zu einer Gesprächsrunde ein.

    Ein Kooperation des Kinder-und Familienzentrums Rüppurr, der Bürgergemeinschaft Rüppurr und der Gartenstadt.

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  • Bücherschrank Paten

    Es kümmert sich jemand

    Seit Mitte September kümmern sich Kiara und Monika Frick, ehrenamtlich als Paten, um unseren Bücherschrank. Dieser wird regelmäßig von ihnen kontrolliert und aufgeräumt.

    Aufräumen heißt in diesem Zusammenhang leider viel zu oft entsorgen. Man hat manchmal den Eindruck, dass der Bücherschrank als Altpapiertonne missverstanden wird. Dreckige und beschädigte Bücher nimmt sich niemand mit nach Hause. Sicherlich wird es auch wenig Bedarf für ein Steuerbuch von 2001 geben. Deshalb bitte beim Hineinstellen sich immer selbst fragen, ob wirklich jemand Interesse an dem Buch oder der Zeitschrift haben könnte.

    Ein Stapel von vielen Büchern. Alle sind verdreckt und beschädigt.
    Nahaufnahme von 2 zusammengeklappten Büchern. Der schwarze Buchrücken ist verschimmelt. Die Seiten des roten Buches sind offensichtlich durch Feuchtigkeit beeinträchtigt.
    Die Technik. So langsam wird es wieder…

    So ganz sind wir immer noch nicht da. Die Scharniere an den großen Türen wurden jetzt alle durch individuell hergestellt Edelstahlvarianten ersetzt. Es fehlen stand heute aber immer noch kräftige Magnete, um die Türen sicher geschlossen zu halten. Wir haben uns da wirklich eine schnellere Umsetzung gewünscht. Aber was lange währt,…


    Da es bisher keine allgemein gültige „Gebrauchsanweisung“ für den Schrank gab, stellen wir diese heute, noch ganz frisch, vor:

    Geben – Nehmen – Lesen

    Damit alle großen und kleinen Leseratten Freude am Bücherschrank haben, bitten wir darum, folgende Regeln zu beachten:

    • Jeder darf sich kostenlos Bücher mitnehmen
    • Jeder darf gut erhaltene, saubere und unbeschädigte Bücher einstellen (bitte nur solange Platz ist und es übersichtlich bleibt)
    • Das seitliche Regal ist für Kinder- und Jugendliteratur, sowie fremdsprachige Bücher reserviert
    • Nicht hinein gehören
      • Fach- und Schulbücher
      • Reiseführer (älter als 5 Jahre)
      • Kataloge, Werbematerial
      • CDs, DVDs mit Altersbeschränkung
      • Zeitschriften (älter als 1 Jahr)
      • Alles mit nicht jugendfreiem, rassistischem oder gewaltverherrlichendem Inhalt

    Aushänge und Flyer müssen von der Bürgergemeinschaft vorab genehmigt werden!

    Stand 10/2026 – Aktuelle Version der Nutzungsbedingungen

    Wir wünschen uns, dass der Bücherschrank weiterhin aktiv genutzt wird, so dass sich alle daran erfreuen können.

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  • Workshop und Gespräch mit Kornelius Schlehlein

    Erinnerungen sind Geschichte(n)

    Samstag, 17. Oktober 2026, 15:00 – 18:00 Uhr,
    im Rathäusle Rüppurr, 1. OG, Lange Straße 69, 76199 Karlsruhe, Eintritt frei.

    Flyer für den Workshop "Erinnerungen sind Geschichten". Auf dem Flyer ist ein Foto von Herrn Schlehlein zu sehen, mit Brille, blauem Jacket und weißem T-Shirt.

    Kindheitserinnerungen von Eltern und Großeltern sind ein wertvoller Schatz. Sie ermöglichen Kindern und Enkelkindern eine tiefere Verbindung zur eigenen Familiengeschichte zu entwickeln. Doch wie beginnt man, Erinnerungen aufzuschreiben? Wie lassen sich fragmentarische Erlebnisse ordnen? Und wie kann daraus ein ansprechendes Erinnerungsbuch entstehen?

    Kornelius Schlehlein, Jahrgang 1950 und bis 1974 in der Rüppurrer Gartenstadt lebend, hat es gewagt, seine biografischen Erinnerungen aufzuschreiben und daraus ein Buch entstehen zu lassen. Bei einer Tasse Kaffee berichtet er anhand ausgewählter Beispiele und Relikten aus seiner eigenen Kindheit, wie persönliche Geschichten lebendig werden: die erste Lederhose, den Leiterwagen, das ortsfeste Telefon im Brokat-Überzug und wie der Schwarz-Weiß-Fernseher ins Wohnzimmer einzog.

    Der Nachmittag ermutigt dazu, eigene Erinnerungen festzuhalten und gibt konkrete Werkzeuge an die Hand, um mit dem Schreiben zu beginnen: Wie finde ich einen Einstieg? Welche Struktur hilft beim Schreiben? Wie gehe ich mit Fotos und Dokumenten um? Wie gestalte ich aus Texten ein lesbares, vielleicht sogar druckreifes Buch?

    Anmeldung erbeten bis zum 12. Oktober über Telefon 0911 6411 4966 oder Mobil 0175 1875 014 oder E-Mail: info@rueppurr.de Betreff: Anmeldung. 

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  • Kein Wasser am Ostendorfplatz

    Es liegt nicht am Geld

    Nach einer konkreten Anfrage aus dem Stadtteil, haben wir bei der Stadt nach dem Grund gefragt, warum denn der Brunnen am Ostendorfplatz immer noch nicht in Betrieb ist. Nachdem die Renovierung schon lange erfolgreich abgeschlossen schien, wunderte man sich schon, wann denn endlich das Wasser angestellt wird.

    Foto des Brunnen am Ostendorfplatz. Der neu renovierte saubere Brunnen in mitten eines kurz gemähten Rasens. Es ist kein Wasser im Brunnen.
    Foto des Brunnen am Ostendorfplatz vom 31.07.2026

    Laut dem Beschluss des “Ausschuss für öffentliche Einrichtungen” vom 15.04.2026, sollte der Brunnen am Ostendorfplatz eigentlich nicht den Sparzwängen der Stadt zum Opfer fallen.

    Stellt sich raus, dass es sich um einen technischen Defekt der Pumpe handelt und noch weitere Brunnen in Karlsruhe betroffen sind. Laut Gartenbauamt, sollte die Ersatzteillieferung in den nächsten 2 Wochen erfolgen. Die neue Pumpe wird dann umgehend eingebaut, so dass wir uns hoffentlich noch in diesen Sommer an unseren schönen neuen Brunnen erfreuen können.

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  • The never ending story

    Erneut Scharnier des Bücherschranks defekt

    Die Probleme hatten sich in den letzten Wochen bereits angedeutet, da die geschlossene Tür nicht mehr komplett bündig zugeblieben ist. Wir gehen davon aus, dass das Scharnier nach hinten “überdehnt” wurde. Das gleiche Problem sieht man bereits auch an einer der hinteren Türen.

    Es ist offensichtlich, dass die verwendeten Scharniere qualitativ nicht für diesen Verwendungszwecks geeignet sind. Nach alternativen Scharniere aus Edelstahl wird aktiv gesucht. Wir hoffen, dass der bereits benachrichtigte Handwerksbetrieb den Schaden schnell beheben wird.

    Vielen Dank an die aktiven RüppurrerInnen, die uns sofort benachrichtigt haben und einen Zettel in die Tür gehängt haben.

    Foto vom Bücherschrank. Ansicht der Glastür. Auf der Tür ist ein Zettel mit der Aufschrift: "Achtung Nicht öffnen. Scharnier ist gebrochen!" Links oben sieht man das defekte Scharnier.

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  • Stadt informiert Bürgervereine über Entwurf Parkraumkonzept

    Jeder Weg mit einem Fahrzeug beginnt und endet mit einer Möglichkeit zum Parken.

    Das Stadtplanungsamt hatte im Rahmen des IQ-Projekts „Nachhaltiges Parkraumkonzept und -management“ ein stadtweites Parkraumkonzept für Karlsruhe erstellt. Dieses soll nachhaltig und zukunftsfähig sein sowie alle Verkehrsarten berücksichtigen. Die Grundlagen für das Konzept wurden während des „Park.Raum.Dialog“ des Landes Baden-Württemberg entwickelt.

    Am 20.07.2026 hatte die Stadtverwaltung einen Informationstermin zum Entwurf des nachhaltigen Parkraumkonzepts der Stadt Karlsruhe veranstaltet. Eingeladen wurden die Karlsruher Bürgervereine und weitere Interessenvertretende. Zehn Vertreter der Bürgervereine sind der Einladung gefolgt, für die BGR hatte ich (Thorsten Kling) als Vorstandsmitglied teilgenommen. Zudem waren VertreterInnen des ADFC, ADAC und VCD vor Ort.

    In der fast zweistündigen Sitzung wurden vom Stadtplanungsamt folgende Themen näher angesprochen:

    • Digitalisierung Parkraum
    • Bewohnerparken
    • Fahrradparken
    • Sichtfelder an Knotenpunkten & Querungsstellen
    • Digitale Parkraumkontrolle
    • Kommunikationsstrategie und Sensibilisierung
    Digitalisierung Parkraum

    Als Grundlage für weitere Planungen und die Digitale Parkraumkontrolle werden alle vorhandenen Parkplätze im öffentlichen Raum katalogisiert. Dadurch wird es erstmalig möglich, überhaupt im Detail zu wissen, in welchen Quartieren wieviele Parkplätze tatsächlich zur Verfügung stehen. 

    Bewohnerparken

    Die Bewohnerparkzonen könnten in Quartieren mit hohem Parkdruck ausgeweitet werden. Dabei wird insbesondere der Verdrängungseffekt zu bedenken sein, bei dem der Parkdruck in benachbarten Quartieren sich weiter erhöht.

    Fahrradparken

    Die Förderung des Radverkehrs im Sinne der nachhaltigen Mobilität wird kontinuierlich weitergedacht, z.B. auch durch den Ausbau bedarfsgerechter Fahrradabstellanlagen (nicht zulasten von Gehwegen).

    Sichtfelder an Knotenpunkten & Querungsstellen

    Als Beitrag zur “Vision Zero” sollen Kreuzungen umgestaltet werden, so dass Parken bis direkt in die Kreuzung hinein nicht mehr möglich sein wird. Eigentlich müsste auch jetzt schon ein Mindestabstand von 5 Metern vor und hinter der Kreuzung eingehalten werden. Durch zusätzliche Markierungen und bauliche Maßnahmen soll diese Pflicht in Zukunft “verdeutlicht” werden.

    Digitale Parkraumkontrolle

    Das Land Baden-Württemberg hat im Landesmobilitätsgesetz von 2025 den Einsatz von Scan-Fahrzeugen ermöglicht. Es laufen in mehreren Kommunen bereits Tests. Dabei scannen mit Kameras ausgestattete Fahrzeuge den ruhenden Verkehr und ermöglichen so eine erheblich ausgeweitete Kontrolle. Der Einsatz dieser Fahrzeuge soll auch in Karlsruhe geprüft werden.

    Kommunikationsstrategie und Sensibilisierung

    Die Kommunikation mit den BewohnerInnen vor Ort ist für das Planungsamt von besonderer Bedeutung. Das Thema Parken ist grundsätzlich konfliktbeladen. Alle VerkehrsteilnehmerInnen konkurrieren in den Städten um den nicht ausreichend zur Verfügung stehenden Platz. Das Ziel soll sein, die Vorteile für Verkehrssicherheit, Klimaanpassung, Aufenthaltsqualität und nachhaltige Mobilität hervorzuheben um so die Akzeptanz Aller zu erreichen. Hier sollen auch die Bürgervereine vor Ort unterstützen.

    Nächste Schritte

    Bis Ende 2026 soll das Parkraumkonzept beschlossen werden. Vorher wird es weitere Beteiligungen der Ortschaftsräte, Bürgervereine und des Bürgerrat ISEK geben. Ab 2027 soll bereits die Umsetzung starten. Zur Klarstellung, es handelt sich um ein Konzept und nicht um einen konkreten Umsetzungsplan, es sind also allgemeine Vorgaben, wie in Zukunft umgesetzt werden soll.

    Was heißt das alles für Rüppurr?

    Erstmal wohl nicht besonders viel. Laut dem Entwurf liegt Rüppurr außerhalb des priorisierten Bereiches und wird demnach erstmal nicht „bearbeitet“. Der Fokus liegt derzeit auf den dicht besiedelten Quartieren in der Stadt. Nichtsdestotrotz wird das neue Konzept bei anstehenden Bauarbeiten im gesamten Stadtgebiet angewandt werden. Das wird dann auch in Rüppurr der Fall sein.

    Mein Fazit

    Inhaltlich ist für mich der Entwurf ein Schritt in die richtige Richtung. Bahnbrechende Ideen sind meiner Meinung nach darin aber nicht zu finden. Der riesige Platzbedarf abgestellter privater PKWs wird weiterhin als gegeben hingenommen. Eine echte Weichenstellung in Richtung lebenswerter Stadt wird es so nicht geben. Dass es auch anders gehen könnte, habe ich erste letzte Woche in Paris gesehen. Dort wurden im großen Stil ganze Straßenzüge verkehrsberuhigt, “entparkt” und begrünt. Welch ein Kontrast zwischen diesem neuen Look zu den noch nicht umgewandelten Straßen.

    Ich kann den Konzeptentwurf des Stadtplanungsamts aber nachvollziehen. Sie müssen sich an den Wünschen der BewohnerInnen orientieren und haben versucht in allen Bereichen etwas zu verbessern, ohne die Autobesitzenden vollkommen gegen sich aufzubringen. Mehr geht im Autoland momentan wohl immer noch nicht.

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  • Neugestaltung Spielplatz Marxzeller Straße

    Kleinere Fußballtore
    Foto vom Spielplatz. Die neuen Spiel- bzw. Klettergeräte sind zu sehen. Auf dem Boden neu ausgelegte Holzschnitzel damit die Kleinen weich fallen. Zwischen 10 senkrechten blauen und grünen Metallpfosten sind Seile gespannt an denen man sich hangeln kann.
    Neue Spielgeräte am Spielplatz in der Marxzeller Straße (26.06.2026)

    “Mit großer Freude haben wir Anwohnerinnen und Anwohner die Neugestaltung des Spielplatzes an der Marxzeller Straße wahrgenommen. Es ist schön zu sehen, dass die Stadt Karlsruhe in die Freizeitinfrastruktur für Kinder und Jugendliche investiert, und wir möchten Ihnen und Ihrem Team ausdrücklich dafür danken.” So das positive Feedback einer Anwohnerin an die Stadtverwaltung.

    Die Verwaltung wurde gleichzeitig gefragt, warum denn die aufgestellten Fußballtore und der Platz deutlich zu klein dimensioniert wurden.

    Zitat: “Für ältere Kinder und Jugendliche, die den Spielplatz regelmäßig nutzen, macht das Fußballspielen damit leider nur wenig Freude, da die Tore nicht den üblichen Maßen entsprechen und ein sinnvolles Spiel kaum möglich ist.

    Wir möchten in diesem Zusammenhang auch auf einen gesellschaftlich wichtigen Aspekt hinweisen: Bisher war es auf diesem Spielplatz selbstverständlich, dass Kinder verschiedener Altersgruppen gemeinsam Fußball gespielt haben – ja, sogar ganze Familien haben sich hier getroffen und zusammen gekickt. Dieses generationsübergreifende Miteinander sollte unserer Ansicht nach unbedingt erhalten und gefördert werden.

    Gerade in Zeiten, in denen ältere Kinder und Jugendliche einen Großteil ihrer Freizeit vor Bildschirmen in sozialen Netzwerken verbringen, ist es umso wichtiger, attraktive Anreize zu schaffen, die sie nach draußen locken. Ein Spielplatz mit angemessen großen Toren könnte genau das leisten: Er würde nicht nur Kleinkinder ansprechen, sondern auch Zehnjährige, Teenager und deren Eltern – und damit echte Begegnungsräume im Freien schaffen…

    Wir sind überzeugt, dass eine solche Anpassung die Nutzung des Spielplatzes erheblich steigern und zur Zufriedenheit aller Altersgruppen beitragen würde. Aktuell ist das Angebot für ältere Kinder und Jugendliche auf dem Platz im Wesentlichen auf die Tischtennisplatte begrenzt.“

    Foto vom Spielplatz. Ansicht mit den neuen Toren im Vordergrund. Im Hintergrund weitere Spiel- und Klettergeräte. Das kurz gemähte Rasenspielfeld ist relativ klein. Vor den Toren ist kein Gras mehr.
    Neue Tore am Spielplatz in der Marxzeller Straße (26.06.2026)

    Die ehrliche Antwort des Gartenbauamtes räumt einen Fehler bei der Bestellung ein. Sowas ist blöd, sollte nicht geschehen, aber wir sind alle nur Menschen und Fehler passieren nun mal:

    Zu Ihrem Hinweis bezüglich der Fußballtore müssen wir Ihnen leider eingestehen, dass es bei der Bestellung leider zu einem Missverständnis gekommen ist. Letztlich wurden kleineren Tore angegeben, sodass nun diese Ausführung geliefert und eingebaut wurde.

    Uns ist bewusst, dass die Tore eigentlich für kleinere Kinder gedacht sind und für ältere Kinder und Jugendliche nur eingeschränkt geeignet erscheinen. Gleichzeitig möchten wir darauf hinweisen, dass das Kicken auf der Fläche weiterhin möglich ist und aus unserer Sicht keine erhebliche Einschränkung in der Nutzung besteht.

    Ein Austausch der Tore ist zudem mit erheblichen Kosten verbunden. Die Kosten inklusive Einbau liegen bei rund 14.000 Euro, sodass ein kurzfristiger direkter Tausch aus finanziellen Gründen derzeit leider nicht realistisch ist.

    Wir bitten daher zunächst darum, die Fläche in der jetzigen Form zu nutzen und die Rückmeldungen aus der Praxis abzuwarten. Sollte sich zu einem späteren Zeitpunkt an anderer Stelle in Karlsruhe ein Bedarf an kleineren Toren ergeben, wäre es denkbar, diese dort einzusetzen und im Gegenzug für ein anderes Vorhaben größere Tore zu beschaffen. Eine zeitnahe Umsetzung ist jedoch derzeit nicht in Sicht.

    Wir bedauern, dass wir Ihrem Wunsch nach einem kurzfristigen Austausch der Tore derzeit nicht nachkommen können und hoffen auf Ihre Nachsicht.

    Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation
    Prozess-/ Projektmanagement
    Stadt Karlsruhe
    Gartenbauamt

    Da im Zusammenhang mit den neuen Toren auch die Größe des Spielfeldes verkleinert wurde, ändern sich die Nutzungsoptionen leider durchaus erheblich. Mit einer zeitnahen Korrektur ist nicht zu rechnen, hoffentlich findet der ansonsten schön gestaltete Spielplatz trotzdem noch genügend Zustimmung bei allen Altersklassen.

    Update vom 29.6.2026: Das Zitat der Anwohnerin wurde erweitern und die Schlussfolgerung korrigiert. Es war vorher nicht ersichtlich, dass die Größe des Platzes ebenfalls verkleinert wurde.

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  • Gartenbauamt bittet um Unterstützung beim Gießen von Stadtbäumen

    Logo der Stadt Karlsruhe

    Pressemitteilung/Information
    Stadt Karlsruhe

    Kostenlose Gießkannen für engagierte Bürgerinnen und Bürger

    Die andauernde Hitze und Trockenheit der letzten Tage setzen auch unseren Stadtbäumen zu. Sichtbare Folgen sind bereits jetzt abfallendes Laub, abgestorbene Äste und langfristige Schäden, die die Lebensdauer der Bäume erheblich beeinträchtigen können. Damit die Bäume diese Trockenheit besser überstehen und noch weiterhin als Schatten- und Frischluftspender erhalten bleiben, können Sie die Bäume vor Ihrer Haustüre unterstützen, indem Sie diese mit Wasser versorgen. Empfohlen wird, die Bäume einmal pro Woche entweder in den frühen Morgenstunden oder am Abend mit mindestens 100 Litern Wasser zu versorgen. Dies entspricht etwa zehn Gießkannen mit einem Fassungsvermögen von jeweils zehn Litern. Zu diesen Tageszeiten ist die Verdunstung durch die Sonneneinstrahlung am geringsten. Ältere Bäume freuen sich auch über größere Wassergaben.

    Als Dankeschön für die ehrenamtliche Unterstützung verschenkt das Gartenbauamt einmalig Gießkannen an die ersten 50 Personen, die vorhaben, ehrenamtlich einen Baum im Wohnumfeld zu bewässern. Die Aktion wird am Montag, den 29.06.26 zwischen 7:30 und 8:30 Uhr und von 16 bis 17 Uhr an der Rathauspforte am Marktplatz stattfinden. Wer sich langfristig an der Bewässerung und Pflege von Bäumen im Rahmen einer Grünpatenschaft engagieren möchte, kann für die nächste Saison einen Antrag über ein Online-Formular stellen.

    Auch hinsichtlich möglicher Mehrkosten besteht kein Anlass zur Sorge: Die zusätzlichen Wasserkosten fallen erfreulicherweise sehr gering aus. Wird ein Baum im Zeitraum von April bis Oktober mit je 100 Litern Wasser pro Woche gegossen, entstehen hierdurch jährlich zusätzliche Kosten von rund 10 Euro. Wenn diese auf alle Parteien in einer Hausgemeinschaft umgelegt werden, fallen die Kosten für Einzelpersonen kaum ins Gewicht.

    Mehr Informationen unter: http://www.karlsruhe.de/patenschaften

    Stadt Karlsruhe
    Gartenbauamt
    Abteilung Grünflächenpflege, Sonderbezirke
    (Baum, Produktion, Spiel, Brunnen)
    Lammstraße 7 a
    76133 Karlsruhe


    Telefon: 0721 133-6731 Mo – Do
    Fax: 0721 133-6709
    E-Mail: patenschaften@gba.karlsruhe.de
    Internet: www.karlsruhe.de/stadtgruen

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