Durch den Sturm vergangene Woche ist eine Scheibe am Bücherschrank zerborsten. Wir haben deshalb alle Bücher auf dieser Seite entfernt, damit sie nicht durch den momentan Regen zerstört werden. Wie von magischer Hand füllt sich dieser Bereich aber wieder. Deshalb, bis eine neue Scheibe eingesetzt ist, bitte dort keine neuen Bücher unterbringen!
Vielen Dank BGR Team
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Am 01. Februar 2025, 13 Uhr, findet im „Black Sheep Club“, Herrenalber Straße 22, 76199 Karlsruhe, ein Jugendforum statt, welches vom Stadtjugendausschuss e.V. Karlsruhe durchgeführt wird.
Eingeladen sind alle jungen Menschen aus den Stadtteilen Rüppurr und Weiherfeld-Dammerstock, die zwischen 14 und 27 Jahren alt sind.
Auch als Schüler*in einer weiterführenden Schule (Max-Planck-Gymnasium oder Realschule Rüppurr) kann man gerne an dieser Veranstaltung teilnehmen.
Das Jugendforum orientiert sich an der Jugendumfrage der Bürgervereine Rüppurr und Weiherfeld-Dammerstock im Jahr 2024.
Es soll nun im nächsten Schritt, gemeinsam mit Jugendlichen aus den Stadtteilen, in den Austausch über Ergebnisse des Fragebogens und eigenen Ideen der Jugendlichen gegangen sowie Möglichkeiten der Umsetzung besprochen werden.
Was brauchen Jugendliche und was sind die Ideen Jugendlicher für die Stadtteile?
Wir freuen uns, wenn viele Jugendliche den Weg in den „Black Sheep Club“ in Rüppurr finden und sich an der Entwicklung ihres Stadtteils durch eigene Ideen und Vorschläge beteiligen.
Mehr Informationen zum Thema „Jugendbeteiligung in Karlsruhe“ finden Sie unter
Als Bürgergemeinschaft, Ortsverbände und Ortsvereine der Parteien beschäftigen wir uns bereits seit mehreren Monaten intensiv mit dem Thema “Brücke am Brunnenstückweg”. Hintergrund ist, dass die Technik des bestehenden Bahnübergangs komplett saniert werden muss. Durch die neuen Sicherheitsstandards würden sich aber die Schließzeiten der Schranken erheblich verlängern. Die Stadtverwaltung ist deshalb davon ausgegangen, dass entweder eine Brücke oder eine Unterführung kommen muss. Auch die Bahn ist bestrebt, ebenerdige Kreuzungen zu vermeiden.
Die Stadt Karlsruhe stellte im Oktober in einer überfüllten Informationsveranstaltung verschiedene Brücken- und eine Unterführungsoption vor. Den Bahnübergang saniert bestehen zu lassen, war keine der untersuchten Optionen. Aber das Feedback der Anwesenden war eindeutig: Von der Idee einer Brücke war dort niemand begeistert, da sie einen erheblichen Eingriff ins Landschaftsbild darstellt und der Bahnübergang für die Anwohner und Nutzer bisher keinerlei Probleme mit sich brachte.
Leider waren bei der Informationsveranstaltung die Ausführungen der DB InfraGO wenig überzeugend. Es wurde nur allgemein von möglichen längeren Schließzeiten von bis zu 15 Minuten am Stück gesprochen, ohne dass die Aussagen durch Daten belegt wurden.
Im November-Planungsausschuss des Gemeinderates wurde auf Bestreben der für Rüppurr/Weiherfeld/Dammerstock zuständigen Gemeinderäte der Beschluss zur weiteren Planung einer Brücke verschoben, bis die DB InfraGO belastbare Daten bereitstellt. Die Auswertung der DB InfraGO anhand des aktuellen Fahrplans für 2024 liegt nun vor und bestätigt die ursprünglichen Befürchtungen. Während der Hauptverkehrszeiten wird es planmäßige Schließzeiten zwischen 36 und 42 Minuten pro Stunde geben, mit Dauerschließungen von bis zu 15 Minuten am Stück. Bei Unregelmäßigkeiten im Bahnbetrieb (z. B. Umleiterverkehre, Bauarbeiten oder Verspätungen) können sich diese Zeiten weiter erhöhen.
Die Schließzeiten auf Basis der Prognose für 2030 mit 292 Zügen sind auf ähnlichem oder leicht steigendem Niveau zu erwarten.
Die vor Ort vertretenen Parteien und die Bürgergemeinschaft sind deshalb nach intensiver Diskussion zu der Überzeugung gelangt, dass unter diesen Voraussetzungen die Brücke die bessere Option ist. Die DB wird dabei das gesamte Projekt finanzieren. Beim Bau einer Unterführung hätte die Stadt die Hälfte der Kosten bezahlen müssen.
Wir werden uns jedoch in der weiteren Planung für Detailverbesserungen einsetzen, z.B. für eine Abkürzung für Radfahrer und Fußgänger in Richtung Sportanlagen und für eine gestalterisch hochwertige Lösung.
Friedrich Lemmen (BGR), Thorsten Kling (OV Grüne), Simone-Maria Brunner (OV CDU), Dr. Martin Steffens (OV SPD)
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Die BGR hatte am vergangenen Sonntag ihre Räume im Rathäusle für einen Zauberwürfel Wettbewerb zur Verfügung gestellt. In unserer Jugendumfrage wurde klar der Wunsch nach zusätzlichen Treffpunkten in Rüppurr geäußert und wir freuen uns deshalb, dass wir diesen gelungenen Event ermöglichen konnten.
Elf Teilnehmer*innen hatten sich darin gemessen, verschiedene Puzzle in möglichst geringer Zeit zu lösen. Viele kennen noch den Rubik’s Cube aus den Achtzigern, die Wenigsten waren aber sicherlich in der Lage diesen auch lösen zu können. Im Wettbewerb haben die Teilnehmer*innen für einen 3×3 Würfeln zum Teil jedoch nur knapp über 10 Sekunden benötigt! Alle Ergebnisse lassen sich auf Cubing Contests nachlesen.
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Die Kunstwerkstatt der Bürgergemeinschaft Rüppurr trauert um Helmut Jungk, der am 18. Dezember 2023 nach längerer Krankheit verstorben ist. Er war der Mitbegründer der Kunstwerkstatt, die sich unter diesem Namen Ende 2003 zusammengefunden hatte. Davor gestaltete Helmut Jungk zusammen mit anderen die Sitzungsräume der Bürgergemeinschaft im Rüppurrer Rathäusle bei der Renovierung so um, dass sie sofort in eine Galerie für Kunstausstellungen umgewandelt werden konnten. Er setzte dabei seine ganze Kraft, sein Können und Wissen und seine Freizeit ein, um diese Möglichkeiten zu schaffen, die bis zum heutigen Tag in seinem Sinne genutzt werden. Die Künstler wie auch die Besucher der Ausstellungen sind immer wieder bezaubert von dem Flair, die diese Räumlichkeiten ausstrahlen.
Zu Beginn des Jahres 2015 übergab Helmut Jungk die Leitung der Kunstwerkstatt an Christa Philipp, der er die Einarbeitung durch seine gute Einführung, Beratung und Begleitung sehr leicht machte. Er übernahm noch für einige Zeit mit ihr zusammen die Gestaltung der Einladungskarten und Plakate. Leider musste seine für das Jahr 2020 geplante und schon vorbereitete eigene Gemäldeausstellung zweimal wegen Corona abgesagt werden und war danach für ihn aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr möglich. Dennoch freute sich Helmut Jungk mit der Kunstwerkstatt über jede gelungene Ausstellung, die er gerne weiterhin besuchte. Sein letzter Rundgang durch die Galerie war im Frühjahr 2023, bei dem er sich noch einmal ganz intensiv in die Betrachtung der Bilder vertiefte.
Seine Liebe zur Kunst, seine praktische Unterstützung und vor allem seine freundliche Zuwendung zu den Menschen, die ihn umgaben, lassen ihn in dem Gedenken und Erinnern weiterleben.
Hubert Obermanns benannte seine Gemäldeausstellung, die vom 01.12.-03.12.2023 in der Galerie im Rüppurrer Rathäusle stattfand, „Schwingungen“. Bei längerer Betrachtung der Bilder mit den in leuchtenden Farben dargestellten abstrakten Formen konnte man die dargestellten Schwingungen fast verspüren. Viele Gäste erfreuten sich an der Farbsinfonie in Gelb und Orange mit ergänzenden anderen Farbtupfern, die einem in den Ausstellungsräumen entgegen strahlte. Bei der gut besuchten Vernissage am Freitagabend stellte nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden der BGR, Friedrich Lemmen, Christa Philipp, die Sprecherin der Kunstwerkstatt, den Werdegang und das Werk des Künstlers Hubert Obermanns vor.