Category: Nachrichten aus Rüppurr

  • Sprechen und Zuhören zum Thema „Was ist Heimat?“

    Am 4. Dezember im ev. Gemeindehaus

    “Was ist für mich Heimat?” ist das Gesprächsthema am 4. Dezember um 18.30 Uhr im evangelischen Gemeindehaus in Rüppurr. Bei der von der Bürgergemeinschaft Rüppurr (BGR) in Kooperation mit der evangelischen Gemeinde organisierten Veranstaltung “Sprechen & Zuhören” spüren die Teilnehmenden dieser Frage nach und teilen ihre persönlichen Gedanken mit anderen. Für die einen ist Heimat der Ort, an dem sie aufgewachsen sind und vielleicht heute noch leben, für andere ist es die Sprache, die vertraute Kultur, Bräuche, Musik oder die Natur, in der sie sich verwurzelt fühlen. Ein Ort vielleicht, an dem die Familie oder die besten Freunde leben. Für wieder andere ist es ein innerer Ort, an dem sie sich zu Hause fühlen und zur Ruhe kommen. Heimat bleibt nicht immer derselbe Ort, sondern kann sich im Laufe des Lebens ändern, durch äußere Umstände wie Flucht und Vertreibung, berufliche oder familiäre Veränderungen, oder vielleicht auch einfach durch das Älterwerden. In dem vom Verein “Mehr Demokratie e.V.” entwickelten Format wird in Kleingruppen reihum gesprochen. Jede Person bekommt eine feste Zeit, die anderen hören einfach nur zu, ohne zu kommentieren oder gar zu unterbrechen. Für manche Menschen eine neue Erfahrung. Sie bietet die Möglichkeit, die eigene Sichtweise auszudrücken, ohne sich rechtfertigen zu müssen, und zugleich andere Perspektiven vorurteilsfrei kennenzulernen. Also miteinander in ein echtes Gespräch zu kommen, indem es nicht darum geht, recht zu haben. Die Veranstaltung ist Teil eines sogenannten “großen Gesprächs”, das “Mehr Demokratie e.V.” bundesweit in mehr als hundert Städten organisiert. Im Anschluss um ca. 20.15 Uhr sind alle Teilnehmenden zu einem gemeinsamen Imbiss eingeladen.

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  • Rückbau von Spielplätzen

    Auswirkungen der Sparmaßnahmen

    Mittlerweile hat der Gemeinderat entschieden, und die BNN haben darüber berichtet: In den nächsten fünf Jahren werden 80 Spielplätze zurückgebaut, von insgesamt 570 Spiel- und Sportanlagen, davon 400 öffentlichen. Davon ist auch Rüppurr betroffen. In unserer Vorstandssitzung am 7. Mai hat uns die zuständige Sachbearbeiterin des Gartenbauamts persönlich vorab informiert. Absprachegemäß haben wir mit der Berichterstattung die Entscheidung des Gemeinderats abgewartet.

    Der Grund für diese Maßnahme ist der hohe Personal- und Kostenaufwand. Alle ein bis zwei Wochen findet eine visuelle Inspektion der Geräte und Plätze statt, alle drei Monate durch einen Ingenieur, und einmal jährlich eine verstärkte Hauptinspektion. Dieser Aufwand war uns so auch nicht bekannt, und deshalb haben wir Verständnis dafür, dass die Stadt ihn nur dort weiter betreiben will bzw. kann, wo die Plätze auch tatsächlich signifikant genutzt werden.

    Auch Rüppurr betroffen

    Infolgedessen bereits zurückgebaut wurde der Bolzplatz im Eichelgarten, und der kleine Spielplatz dort, zwischen den Schulen und dem TuS, wird folgen. Hinzukommt, dass das Gelände mitten im Wald liegt und wegen der durch die Trockenheit verstärkten Gefahr von Astbruch laufend vom Forstamt freigehalten werden müsste, wozu dieses schon personell nicht in der Lage ist. Die geringe Nutzung des Geländes war uns bekannt, und deshalb haben wir insoweit mehrheitlich zugestimmt.

    Kletterturm am Heinrich-Heine-Ring

    Bitter ist die Nachricht zum Spielplatz am Heinrich-Heine-Ring. Der Holzturm dort war nicht mehr sicher und musste deshalb beseitigt werden. Der Ersatz würde 54.000 € kosten, die die Stadt nicht aufbringen kann bzw. will. Die Beseitigung wird deshalb eine endgültige sein.

    Foto des Spielplatzes. Vorne ist eine größere leere Kiesfläche zu sehen, auf der bisher ein Kletterturm gestanden hat. Links sind noch verbleibende Klettergeräte aus Holz zu sehen. Im Hintergrund sind eine Schaukel und kleine Wippen, dahinter ein Bolzplatz mit Toren.
    Auf der nun leeren Kiesfläche stand vorher der Kletterturm.

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  • Kein Wasser am Ostendorfplatz

    Es liegt nicht am Geld

    Nach einer konkreten Anfrage aus dem Stadtteil, haben wir bei der Stadt nach dem Grund gefragt, warum denn der Brunnen am Ostendorfplatz immer noch nicht in Betrieb ist. Nachdem die Renovierung schon lange erfolgreich abgeschlossen schien, wunderte man sich schon, wann denn endlich das Wasser angestellt wird.

    Foto des Brunnen am Ostendorfplatz. Der neu renovierte saubere Brunnen in mitten eines kurz gemähten Rasens. Es ist kein Wasser im Brunnen.
    Foto des Brunnen am Ostendorfplatz vom 31.07.2026

    Laut dem Beschluss des “Ausschuss für öffentliche Einrichtungen” vom 15.04.2026, sollte der Brunnen am Ostendorfplatz eigentlich nicht den Sparzwängen der Stadt zum Opfer fallen.

    Stellt sich raus, dass es sich um einen technischen Defekt der Pumpe handelt und noch weitere Brunnen in Karlsruhe betroffen sind. Laut Gartenbauamt, sollte die Ersatzteillieferung in den nächsten 2 Wochen erfolgen. Die neue Pumpe wird dann umgehend eingebaut, so dass wir uns hoffentlich noch in diesen Sommer an unseren schönen neuen Brunnen erfreuen können.

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  • Stadt informiert Bürgervereine über Entwurf Parkraumkonzept

    Jeder Weg mit einem Fahrzeug beginnt und endet mit einer Möglichkeit zum Parken.

    Das Stadtplanungsamt hatte im Rahmen des IQ-Projekts „Nachhaltiges Parkraumkonzept und -management“ ein stadtweites Parkraumkonzept für Karlsruhe erstellt. Dieses soll nachhaltig und zukunftsfähig sein sowie alle Verkehrsarten berücksichtigen. Die Grundlagen für das Konzept wurden während des „Park.Raum.Dialog“ des Landes Baden-Württemberg entwickelt.

    Am 20.07.2026 hatte die Stadtverwaltung einen Informationstermin zum Entwurf des nachhaltigen Parkraumkonzepts der Stadt Karlsruhe veranstaltet. Eingeladen wurden die Karlsruher Bürgervereine und weitere Interessenvertretende. Zehn Vertreter der Bürgervereine sind der Einladung gefolgt, für die BGR hatte ich (Thorsten Kling) als Vorstandsmitglied teilgenommen. Zudem waren VertreterInnen des ADFC, ADAC und VCD vor Ort.

    In der fast zweistündigen Sitzung wurden vom Stadtplanungsamt folgende Themen näher angesprochen:

    • Digitalisierung Parkraum
    • Bewohnerparken
    • Fahrradparken
    • Sichtfelder an Knotenpunkten & Querungsstellen
    • Digitale Parkraumkontrolle
    • Kommunikationsstrategie und Sensibilisierung
    Digitalisierung Parkraum

    Als Grundlage für weitere Planungen und die Digitale Parkraumkontrolle werden alle vorhandenen Parkplätze im öffentlichen Raum katalogisiert. Dadurch wird es erstmalig möglich, überhaupt im Detail zu wissen, in welchen Quartieren wieviele Parkplätze tatsächlich zur Verfügung stehen. 

    Bewohnerparken

    Die Bewohnerparkzonen könnten in Quartieren mit hohem Parkdruck ausgeweitet werden. Dabei wird insbesondere der Verdrängungseffekt zu bedenken sein, bei dem der Parkdruck in benachbarten Quartieren sich weiter erhöht.

    Fahrradparken

    Die Förderung des Radverkehrs im Sinne der nachhaltigen Mobilität wird kontinuierlich weitergedacht, z.B. auch durch den Ausbau bedarfsgerechter Fahrradabstellanlagen (nicht zulasten von Gehwegen).

    Sichtfelder an Knotenpunkten & Querungsstellen

    Als Beitrag zur “Vision Zero” sollen Kreuzungen umgestaltet werden, so dass Parken bis direkt in die Kreuzung hinein nicht mehr möglich sein wird. Eigentlich müsste auch jetzt schon ein Mindestabstand von 5 Metern vor und hinter der Kreuzung eingehalten werden. Durch zusätzliche Markierungen und bauliche Maßnahmen soll diese Pflicht in Zukunft “verdeutlicht” werden.

    Digitale Parkraumkontrolle

    Das Land Baden-Württemberg hat im Landesmobilitätsgesetz von 2025 den Einsatz von Scan-Fahrzeugen ermöglicht. Es laufen in mehreren Kommunen bereits Tests. Dabei scannen mit Kameras ausgestattete Fahrzeuge den ruhenden Verkehr und ermöglichen so eine erheblich ausgeweitete Kontrolle. Der Einsatz dieser Fahrzeuge soll auch in Karlsruhe geprüft werden.

    Kommunikationsstrategie und Sensibilisierung

    Die Kommunikation mit den BewohnerInnen vor Ort ist für das Planungsamt von besonderer Bedeutung. Das Thema Parken ist grundsätzlich konfliktbeladen. Alle VerkehrsteilnehmerInnen konkurrieren in den Städten um den nicht ausreichend zur Verfügung stehenden Platz. Das Ziel soll sein, die Vorteile für Verkehrssicherheit, Klimaanpassung, Aufenthaltsqualität und nachhaltige Mobilität hervorzuheben um so die Akzeptanz Aller zu erreichen. Hier sollen auch die Bürgervereine vor Ort unterstützen.

    Nächste Schritte

    Bis Ende 2026 soll das Parkraumkonzept beschlossen werden. Vorher wird es weitere Beteiligungen der Ortschaftsräte, Bürgervereine und des Bürgerrat ISEK geben. Ab 2027 soll bereits die Umsetzung starten. Zur Klarstellung, es handelt sich um ein Konzept und nicht um einen konkreten Umsetzungsplan, es sind also allgemeine Vorgaben, wie in Zukunft umgesetzt werden soll.

    Was heißt das alles für Rüppurr?

    Erstmal wohl nicht besonders viel. Laut dem Entwurf liegt Rüppurr außerhalb des priorisierten Bereiches und wird demnach erstmal nicht „bearbeitet“. Der Fokus liegt derzeit auf den dicht besiedelten Quartieren in der Stadt. Nichtsdestotrotz wird das neue Konzept bei anstehenden Bauarbeiten im gesamten Stadtgebiet angewandt werden. Das wird dann auch in Rüppurr der Fall sein.

    Mein Fazit

    Inhaltlich ist für mich der Entwurf ein Schritt in die richtige Richtung. Bahnbrechende Ideen sind meiner Meinung nach darin aber nicht zu finden. Der riesige Platzbedarf abgestellter privater PKWs wird weiterhin als gegeben hingenommen. Eine echte Weichenstellung in Richtung lebenswerter Stadt wird es so nicht geben. Dass es auch anders gehen könnte, habe ich erste letzte Woche in Paris gesehen. Dort wurden im großen Stil ganze Straßenzüge verkehrsberuhigt, “entparkt” und begrünt. Welch ein Kontrast zwischen diesem neuen Look zu den noch nicht umgewandelten Straßen.

    Ich kann den Konzeptentwurf des Stadtplanungsamts aber nachvollziehen. Sie müssen sich an den Wünschen der BewohnerInnen orientieren und haben versucht in allen Bereichen etwas zu verbessern, ohne die Autobesitzenden vollkommen gegen sich aufzubringen. Mehr geht im Autoland momentan wohl immer noch nicht.

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  • Parken am Ostendorfplatz

    Behindertenparkplatz ist möglich

    Auf Anregung von Frau Krug, der Inhaberin des Nahkauf am Ostendorfplatz, haben wir bei der Stadtverwaltung beantragt, den ersten Kurzzeitparkplatz hinter der Einmündung „Im Grün“ in einen Behindertenparkplatz mit beschränkter Parkzeit umzuwandeln. Herr Bürgermeister Dr. Käuflein hat jetzt geantwortet, dass unter Berücksichtigung der vorhandenen Gewerbeeinheiten und dem damit verbundenen Verkehrsaufkommen ein solcher Parkplatz am Ostendorfplatz verkehrsrechtlich begründet werden kann. Die Straßenverkehrsstelle werde gerne gemeinsam mit dem Tiefbauamt mögliche Standorte prüfen und sich im Anschluss daran bei uns für einen gemeinsamen Ortstermin melden.

    Aufnahme der Ecke Ostendorfplatz und im Grün. Das Gebäude mit dem Nahkauf, der Apotheke und dem Optiker sind zu sehen. Davor ein Parkplatzschild mit der Einschränkung 30 Minuten. Mehrere Autos parken auf der Straße um den Ostendorfplatz.
    Ostendorfplatz Ecke im Grün am 14.07.2026

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  • Einschulungsuntersuchungen

    Warum nicht mehr im „Rüppurrer Rathäusle“?

    Einige Eltern haben uns gefragt, warum die Einschulungsuntersuchungen nicht mehr wie gewohnt im „Rüppurrer Rathäusle“ stattfinden. Das haben wir auch nicht gewusst, und deshalb beim Gesundheitsamt nachgefragt – zumal wir dafür in der Vergangenheit nichts berechnet haben. Das Gesundheitsamt hat uns geantwortet, dass das hauptsächlich daran liegt, dass die steile Treppe zu unseren Räumen im 1. OG für manche Eltern schwer zu bewältigen war. Insbesondere für Schwangere, wenn ein Geschwisterkind unterwegs ist. Die Zentrale des Gesundheitsamts in der Oststadt, wo die Einschulungsuntersuchungen auch für die Rüppurrer Kinder jetzt stattfinden, ist flexibler nutzbar, sie ist barrierefrei – und klimatisiert, was gerade in diesem Sommer jeder zu schätzen weiß. Zum Vergleich: unsere letzte Vorstandssitzung fand Anfang Juli, als die (bisher) schlimmste Hitze schon vorbei war, bei einer abendlichen Raumtemperatur von 31 °C statt. Die Verlegung der Einschulungsuntersuchungen ist deshalb eine gute Entscheidung, auch wenn sie mit längeren Wegen verbunden ist.

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  • Neugestaltung Spielplatz Marxzeller Straße

    Kleinere Fußballtore
    Foto vom Spielplatz. Die neuen Spiel- bzw. Klettergeräte sind zu sehen. Auf dem Boden neu ausgelegte Holzschnitzel damit die Kleinen weich fallen. Zwischen 10 senkrechten blauen und grünen Metallpfosten sind Seile gespannt an denen man sich hangeln kann.
    Neue Spielgeräte am Spielplatz in der Marxzeller Straße (26.06.2026)

    “Mit großer Freude haben wir Anwohnerinnen und Anwohner die Neugestaltung des Spielplatzes an der Marxzeller Straße wahrgenommen. Es ist schön zu sehen, dass die Stadt Karlsruhe in die Freizeitinfrastruktur für Kinder und Jugendliche investiert, und wir möchten Ihnen und Ihrem Team ausdrücklich dafür danken.” So das positive Feedback einer Anwohnerin an die Stadtverwaltung.

    Die Verwaltung wurde gleichzeitig gefragt, warum denn die aufgestellten Fußballtore und der Platz deutlich zu klein dimensioniert wurden.

    Zitat: “Für ältere Kinder und Jugendliche, die den Spielplatz regelmäßig nutzen, macht das Fußballspielen damit leider nur wenig Freude, da die Tore nicht den üblichen Maßen entsprechen und ein sinnvolles Spiel kaum möglich ist.

    Wir möchten in diesem Zusammenhang auch auf einen gesellschaftlich wichtigen Aspekt hinweisen: Bisher war es auf diesem Spielplatz selbstverständlich, dass Kinder verschiedener Altersgruppen gemeinsam Fußball gespielt haben – ja, sogar ganze Familien haben sich hier getroffen und zusammen gekickt. Dieses generationsübergreifende Miteinander sollte unserer Ansicht nach unbedingt erhalten und gefördert werden.

    Gerade in Zeiten, in denen ältere Kinder und Jugendliche einen Großteil ihrer Freizeit vor Bildschirmen in sozialen Netzwerken verbringen, ist es umso wichtiger, attraktive Anreize zu schaffen, die sie nach draußen locken. Ein Spielplatz mit angemessen großen Toren könnte genau das leisten: Er würde nicht nur Kleinkinder ansprechen, sondern auch Zehnjährige, Teenager und deren Eltern – und damit echte Begegnungsräume im Freien schaffen…

    Wir sind überzeugt, dass eine solche Anpassung die Nutzung des Spielplatzes erheblich steigern und zur Zufriedenheit aller Altersgruppen beitragen würde. Aktuell ist das Angebot für ältere Kinder und Jugendliche auf dem Platz im Wesentlichen auf die Tischtennisplatte begrenzt.“

    Foto vom Spielplatz. Ansicht mit den neuen Toren im Vordergrund. Im Hintergrund weitere Spiel- und Klettergeräte. Das kurz gemähte Rasenspielfeld ist relativ klein. Vor den Toren ist kein Gras mehr.
    Neue Tore am Spielplatz in der Marxzeller Straße (26.06.2026)

    Die ehrliche Antwort des Gartenbauamtes räumt einen Fehler bei der Bestellung ein. Sowas ist blöd, sollte nicht geschehen, aber wir sind alle nur Menschen und Fehler passieren nun mal:

    Zu Ihrem Hinweis bezüglich der Fußballtore müssen wir Ihnen leider eingestehen, dass es bei der Bestellung leider zu einem Missverständnis gekommen ist. Letztlich wurden kleineren Tore angegeben, sodass nun diese Ausführung geliefert und eingebaut wurde.

    Uns ist bewusst, dass die Tore eigentlich für kleinere Kinder gedacht sind und für ältere Kinder und Jugendliche nur eingeschränkt geeignet erscheinen. Gleichzeitig möchten wir darauf hinweisen, dass das Kicken auf der Fläche weiterhin möglich ist und aus unserer Sicht keine erhebliche Einschränkung in der Nutzung besteht.

    Ein Austausch der Tore ist zudem mit erheblichen Kosten verbunden. Die Kosten inklusive Einbau liegen bei rund 14.000 Euro, sodass ein kurzfristiger direkter Tausch aus finanziellen Gründen derzeit leider nicht realistisch ist.

    Wir bitten daher zunächst darum, die Fläche in der jetzigen Form zu nutzen und die Rückmeldungen aus der Praxis abzuwarten. Sollte sich zu einem späteren Zeitpunkt an anderer Stelle in Karlsruhe ein Bedarf an kleineren Toren ergeben, wäre es denkbar, diese dort einzusetzen und im Gegenzug für ein anderes Vorhaben größere Tore zu beschaffen. Eine zeitnahe Umsetzung ist jedoch derzeit nicht in Sicht.

    Wir bedauern, dass wir Ihrem Wunsch nach einem kurzfristigen Austausch der Tore derzeit nicht nachkommen können und hoffen auf Ihre Nachsicht.

    Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation
    Prozess-/ Projektmanagement
    Stadt Karlsruhe
    Gartenbauamt

    Da im Zusammenhang mit den neuen Toren auch die Größe des Spielfeldes verkleinert wurde, ändern sich die Nutzungsoptionen leider durchaus erheblich. Mit einer zeitnahen Korrektur ist nicht zu rechnen, hoffentlich findet der ansonsten schön gestaltete Spielplatz trotzdem noch genügend Zustimmung bei allen Altersklassen.

    Update vom 29.6.2026: Das Zitat der Anwohnerin wurde erweitern und die Schlussfolgerung korrigiert. Es war vorher nicht ersichtlich, dass die Größe des Platzes ebenfalls verkleinert wurde.

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  • Wiedereröffnung des Bücherschranks (Teil 2)

    Die Scharniere wurden erneut ausgetauscht
    Auf dem Foto ist in voller Größe der graue Bücherschrank zu sehen. Ansicht von vorne. Hinter den zwei großen Glastüren sieht man die Bucher in Regalen liegen. Die Regale sind nicht wie üblich horizontal, sondern alle diagonal in 45 Grad Winkeln. Somit stehen die rechteckigen Fächer alle auf ihrer eigenen Ecke.
    Bücherschrank am Ostendorfplatz (17.06.2026)

    Seit dem 17. Juni ist unser Bücherschrank endlich wieder komplett geöffnet. Die gebrochenen Scharniere wurden ausgetauscht und die Glastür wieder korrekt eingesetzt. Wir hoffen, dass wir für die nächsten Jahre erstmal keine weiteren Probleme bekommen.

    Jetzt fehlt nur noch die Beschriftung mit dem Rüppurrer Wappen.

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  • Neue Laternen

    Lange Straße in neuem Licht
    Foto der Lange Straße in Rüppurr. Es ist Nacht. Auf beiden Seiten der Straße parken Autos. Man sieht entlang der rechten Straßenseite die neu aufgestellten Laternen. Die Laternen stehen sehr nah an den Häusern, wodurch diese alle hell erleuchtet sind.
    Großaufnahme der alten Laterne vor dem Restaurant Taol. Das Licht ist deutlich wärmer als bei den neuen Laternen.

    Quasi über Nacht, und ohne dass die Bürgergemeinschaft vorher davon wusste, sind Anfang Mai die Straßenlaternen in der Langen Straße modernisiert worden.

    Die alten Laternen waren sehr dekorativ und verbreiteten ein angenehmes Licht. Sie sind vor drei Jahrzehnten auf Wunsch der Bürgergemeinschaft Rüppurr in dieser Bauform installiert worden, und die Rüppurrer Bevölkerung hat damals die Hälfte der Kosten beigesteuert. Die neuen Laternen haben ein kaltes Licht und sind deutlich heller. Wir haben bereits Beschwerden erhalten, dass es störend in Höfe und Fenster hineinleuchtet. Das was vorher nicht der Fall war.

    Wir haben deshalb an den Oberbürgermeister geschrieben, dass wir gerne an der Suche nach einer anderen Lösung teilgenommen hätten. Wenn wir denn rechtzeitig informiert worden wären:

    Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

    Anfang Mai sind die Straßenlaternen in der Langen Straße Rüppurr modernisiert worden.

    Normalerweise befürworten wir jede Maßnahme zur Energieeinsparung. Im vorliegenden Fall hält unsere Zustimmung sich aber in sehr überschaubaren Grenzen.

    Die alten Laternen waren sehr dekorativ und verbreiteten ein angenehmes Licht. Die neuen Laternen sind hässlich. Ihr Licht ist kalt und deutlich heller; wir haben bereits Beschwerden darüber, dass es störend in Höfe und Fenster hineinleuchtet, was vorher nicht der Fall war.

    Die alten Laternen sind vor drei Jahrzehnten auf Wunsch der Bürgergemeinschaft Rüppurr in dieser Bauform installiert worden, und die Rüppurrer Bevölkerung hat damals die Hälfte der Kosten beigesteuert. Infolgedessen hätten wir es als angemessen empfunden, nicht vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden. Wären wir rechtzeitig informiert worden, hätten wir auf eine andere Lösung hingewirkt. Fest installierte Leuchtmittel waren vor drei Jahrzehnten, wenn nicht völlig unbekannt, so jedenfalls eine Seltenheit. Wir hätten uns dann Gedanken darüber gemacht, ob es nicht möglich ist, einfach nur die Leuchtmittel durch modernere mit LED-Technik zu ersetzen, und die schönen alten, von uns zur Hälfte mitbezahlten Lampenköpfe weiter zu nutzen. So wie die meisten Menschen das in ihrer Wohnung machen.

    Wenn die alten Laternen nicht, wie wir allerdings befürchten, in der Schrottpresse gelandet sind, würden wir uns freuen, wenn die anscheinend versäumte Denkarbeit nunmehr nachgeholt wird.

    …

    Mit freundlichen Grüßen

    Friedrich Lemmen
    Vorsitzender

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  • Bericht zur Kunstausstellung mit Luzia Noss

    Großes Interesse an Malerei und Keramik
    Figur einer Frau aus Holz. Braune Farbe.

    Vom 17.04. bis 19.04.2026 fand in der Galerie im Rüppurrer Rathäusle eine Kunstausstellung statt, die auf großes Interesse stieß: Luzia Noss präsentierte in einem Wechselspiel von Malerei und Keramik eine eindrucksvolle Werkauswahl.

    In ihrer Laudatio bei der Vernissage nannte Christa Philipp, Sprecherin der BGR-Kunstwerkstatt und Kuratorin der Ausstellung, die staunenswerte Kombination von figürlicher Keramik und Malerei als den Höhepunkt der Ausstellung. Besonders faszinierte die zu jedem Bild passende figürliche Keramik.

    Zu Beginn der Vernissage hatte Friedrich Lemmen, Vorsitzender der Bürgergemeinschaft Rüppurr, die zahlreichen Besucherinnen und Besucher begrüßt.

    Mehrere Ausstellungsstücke. Ganz links die Figur einer Frau. Daneben 2 bemalte Quader, dahinter eine Figur die auf einem Quadrat sitzt.
    Aufnahme des Raumes mit den Kunstobjekten an den Wänden. Ca. 20 Personen befinden sich stehend im Raum. Zum Teil mit Gläsern in der Hand. Alle sind in regen Gesprächen miteinander.

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