Category: Nachrichten aus Rüppurr

  • Medienbus in Rüppurr

    Über die Zukunft des Medienbuses der Stadtbibliothek Karlsruhe mit der Bürgergemeinschaft Rüppurr
    Foto des grünen Schildes für den Medienbus der Stadtbibliothek. Darauf steht, dass der Bus immer mittwochs zwischen 15 und 16:25 Uhr kommt und deshalb hier nicht geparkt werden darf. Im Hintergrund ist der Kirchturm der Christkönig Kirche zu sehen. Dazwischen große grüne Bäume umgeben von Grass.
    Haltepunkt des Medienbusses der Stadtbibliothek in der Tulpenstraße (15.05.2026)

    Auf Einladung der Stadtbibliothek Karlsruhe hatten wir die Möglichkeit, uns gemeinsam mit anderen Bürger:innenvertretungen an der Neugestaltung des Medienbusses zu beteiligen.

    Der Medienbus ist eine Zweigstelle der Stadtbibliothek. Alle zwei Wochen hält er in 15 verschiedenen Stadtteilen Karlsruhes für jeweils etwa eine Stunde und bietet (Jugend-)Bücher, CDs, DVDs und vieles mehr zum Ausleihen an. In Rüppurr hält der Bus bisher mittwochs von 15:00 bis 16:15 Uhr in der Tulpenstraße sowie von 16:30 bis 17:30 Uhr in der Rastatter Straße (mehr Informationen auf https://stadtbibliothek.karlsruhe.de/). Mit durchschnittlich rund 116 Ausleihen pro Woche belegt er unter allen Standorten den zweithöchsten Wert. Gleichzeitig gilt er jedoch in ganz Karlsruhe als ausleihschwächste Zweigstelle der Bibliothek. Die Nutzer:innen verteilen sich auf 67 % unter 18-Jährige, 15 % zwischen 18 und 50 Jahren sowie 18 % über 50-Jährige.

    Aufgrund der Sparmaßnahmen der Stadt Karlsruhe steht der Medienbus jedoch vor einer ungewissen Zukunft. Das Fahrzeug ist veraltet und reparaturanfällig; eine Neubeschaffung würde rund 1,5 Millionen Euro kosten — angesichts der aktuellen Haushaltslage keine realistische Option. Die Bibliothek hat daher klargestellt, dass größere Reparaturen künftig nicht mehr finanzierbar wären. Auch das Personal muss erheblich reduziert werden, bestehende Stellen können nicht gehalten werden. Die weitere Existenz des Medienbusses in seiner jetzigen Form ist damit nicht gesichert.

    Die Bibliothek hat drei mögliche Szenarien vorgestellt:

    • Option 1: 1:1-Ersatz: Anschaffung eines neuen Medienbusses zu einem Preis von rund 1,5 Millionen Euro. Diese Option ist aufgrund der Haushaltslage derzeit nicht realisierbar.
    • Option 2: BibMobil: Zwei kleinere LKW ersetzen den bisherigen Bus: eines mit Schwerpunkt auf Kinder- und Jugendmedien, eines für ältere Nutzer:innen. Das Modell setzt auf ein Leseförderungskonzept und eine enge Zusammenarbeit mit Institutionen wie Ganztagsschulen oder Supermärkten. Anstatt wöchentlich feste Haltepunkte anzufahren, würden die Fahrzeuge im Vier-Wochen-Rhythmus gezielt dort eingesetzt, wo Menschen zusammenkommen, wie etwa auf Wochenmärkten oder bei Veranstaltungen. Dadurch könnten mehr Stadtteile erreicht werden, darunter auch Knielingen, wo die Bibliothek bislang gar nicht vertreten ist. Diese Option wurde von der Bibliothek am ausführlichsten ausgearbeitet und — vielleicht auch deshalb — am überzeugendsten präsentiert.
    • Option 3: Medienausgabe-Automaten: Aufstellung von Automaten, an denen Medien mit der Bibliothekskarte ausgeliehen werden können, zu einem Preis von je 35.000 Euro. Diese Lösung erfordert Kooperationspartner vor Ort, käme jedoch ohne nennenswerten Personaleinsatz aus. Da die Automaten nicht wöchentlich von der Stadt befüllt werden könnten und jeglicher persönliche Kontakt fehlt, wird diese Option von der Bibliothek eher abgelehnt.

    Die Bibliothek legt großen Wert auf den Kontakt zu den Bürger:innen und wird den Austausch mit uns auch künftig aufrechterhalten.

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  • Wiedereröffnung

    Bücherschrank erscheint in neuem Licht

    Nach knapp drei Wochen Renovierung steht unser Bücherschrank wieder der Öffentlichkeit zur Verfügung. In strahlendem Glanz, komplett gestrichen und mit neuen Glastüren. Selbst die Figur des lesenden Kindes wurde gereinigt.

    Die für die Dauer der Renovierung beim Nahkauf untergestellten Bücher wurden bereits eingeräumt. Vielen Dank nochmals an das Nahkauf Team und Silke Krug für die Unterstützung.

    Die rege Nutzung des Bücherschranks ist ein schönes Beispiel, wie wir gemeinsam unseren Stadtteil gestalten können. Es ist jeder aufgerufen eigenverantwortlich immer auch mal ein wenig Ordnung zu schaffen. Das könnte z.B. die Sortierung der Bücher sein, Reinigung der Fächer und Scheiben und eventuell auch die Entsorgung von Büchern, die dauerhaft keinen Leser mehr finden werden (wie z.B. Bücher über die Einkommensteuer aus dem Jahre 2010)

    Zwei Männer stehen vor dem neu renovierten Bücherschrank. Bücher wurden bereits wieder einsortiert. Der Schrank wurde komplett neu gestrichen und neue Scheiben wurden eingesetzt. Alles sieht schön neu und sauber aus.
    Wiedereröffnung des renovierten Bücherschrankes am Ostendorfplatz (27.04.2026)

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  • Reparatur des Bücherschrankes

    Termin steht

    Am 7. April 2026 ist es endlich soweit. Die Firma Farischon wird mit den Arbeiten am Bücherschrank beginnen.

    Es wird eine komplette Renovierung durchgeführt:

    • Komplett geschliffen, gereinigt und gestrichen
    • Ersetzen aller Türen mit neuen Scharnieren

    Der Bücherschrank wird für gut 2 Tage gesperrt sein. Die Bücher dürfen wir in der Zeit beim Nahkauf unterstellen. Einen herzlichen Dank dafür an Silke Krug.

    Spendenaufruf

    Schon jetzt sind über €600 bei uns für die Reparatur eingegangen. Das zeigt, wie wichtig der Schrank für unseren Stadtteil geworden ist. Die Kosten für die Reparatur werden jedoch deutlich darüber liegen. Wir freuen uns deshalb über weitere Spenden: Spendenlink

    Foto vom Bücherschrank am Ostendorfplatz, Der Schrank steht unter einem Partyzelt, alle Seitenteile sind geschlossen, so dass man nicht mehr an den Schrank kommt.Davor befindet sich eine Absperrung für den gesamten Bereicht.
    Reparatur des Bücherschranks, 09.04.2026
  • Bücherschrank Ostendorfplatz

    Erneut Scheibe zerborsten
    Aufnahme des linken unteren Teil des Bücherschrankes. Zerbröseldes Glas der Türscheibe liegt auf dem Boden.
    2026 Foto von Chris Kerl

    Durch die starken Winde heute morgen ist erneut eine Scheibe kaputt gegangen. Grund ist aber nicht nur der Wind, sondern dass sich der Bücherschrank allgemein in keinem guten Zustand befindet. Wenn die Türen nicht mehr korrekt geschlossen werden können, dann werden sie durch den Wind erfasst, aufgestoßen und zerbersten.

    Die Bürgergemeinschaft Rüppurr hat bereits einen Handwerksbetrieb gefunden, der den Bücherschrank komplett renovieren wird. Terminlich wird es wahrscheinlich aber erst in der zweiten Aprilhälfte dazu kommen. Dabei werden erheblich Kosten anfallen, welche die BGR übernehmen wird. Wir freuen uns jedoch auf jede Spende. Bisher sind bereits über €200 bei uns eingegangen – Vielen Dank.

    Dank auch an Herrn Kerl, der sich umgehend vor Ort gekümmert hat.

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  • Europäische Güterzugmagistrale

    Europäische Güterzugmagistrale mitten durch Karlsruhe: Was heißt das für Rüppurr?

    Es geht um den geplanten Ausbau der Rheintalbahn. Die Bahn will diesen weitgehend ebenerdig ausführen, von Norden kommend bis zum Güterbahnhof, und von Süden bis zum Hauptbahnhof. Die Verbindung ist das Nadelöhr bei den südlichen Stadtteilen. Auch wenn der Verkehr zum größeren Teil auf der Strecke 4020 stattfände, über Durmersheim zum Rastatter Eisenbahntunnel, hieße das für Rüppurr: Mehr Züge, längere Züge, längere Schließzeiten am Bahnübergang, solange die Brücke nicht steht, und vor allem mehr Lärm. Stadtverwaltung, Stadtrat und Bürgervereine bemühen sich seit langem, die Bahn zum Bau eines Tunnels für den reinen Durchgangsverkehr zu bewegen. Dieser beträgt 90 % und müsste unsere Bahnhöfe gar nicht anfahren.

    Foto aufgenommen von der Weiherfeldbrücke Richtung Westen. Abendstimmung mit Sonnenuntergang. Sicht auf die Gütergleise und die Südtangende. Es ist ein Güterzug zu sehen.

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  • Elterntaxis in der Gartenstadt

    Beitrag wurde am 14.03.2026 ergänzt.

    Max-Planck-Gymnasium und Eichelgartenschulen

    Wir haben Beschwerden erhalten wegen der „Elterntaxis“, die vom Krokusweg gekommen sind und durch den Resedenweg zur Herrenalber Straße zurückfahren, nachdem sie die Kinder am Max-Planck-Gymnasium bzw. den beiden Eichelgartenschulen abgeliefert haben. Dadurch soll es in der Vergangenheit auch schon zu Gefährdungen der zu Fuß gehenden Schulkinder und zu Unfällen gekommen sein.

    Wir haben deshalb Herrn Oberbürgermeister Dr. Mentrup um einen Ortstermin mit den betroffenen Ämtern und sonstigen Institutionen gebeten, jetzt in der nass-kalten Jahreszeit, um uns vom Ausmaß des Problems zu überzeugen und Möglichkeiten der Abhilfe zu diskutieren. Sobald uns der Termin bekannt ist, werden wir die Betroffenen darüber informieren.

    Update vom 14.03.2026

    Wegen Beschwerden über „Elterntaxis“ hatten wir den Oberbürgermeister um einen Ortstermin gebeten. Am 26. Februar war es soweit. Die Stadt war mit dem Leiter der Verkehrsabteilung beim Ordnungsamt und einer Mitarbeiterin vertreten. Anwesend waren auch die Rektorinnen der Eichelgarten- und der Realschule, drei Vorstandsmitglieder der BGR und ein Anwohner.

    Wir haben festgestellt, dass für 15-20 Minuten ein verstärkter Verkehr stattfindet. Beobachtet und berichtet wurde von verkehrswidrigem Verhalten, z.B. das Halten im absoluten Halteverbot, im Kreuzungsbereich und selbst zwischen Absperrungen auf dem Gehweg. Es gab bereits neun und wird weitere Kontrollen und Strafen durch das Ordnungsamt und Rüppurrer Polizeiposten geben. 

    „Elterntaxihalteplätze“ haben sich an anderer Stelle als wenig erfolgreich erwiesen und werden deshalb nicht eingerichtet.

    Ecke Dahlien-/Rosenweg werden zwei Parkplätze tagsüber wegfallen, um die Sicht zu verbessern und Platz zum Queren zu schaffen.

    Foto vom Ortstermin. Man sieht die im Bericht genannten Person im Kreis stehen und diskutieren. Im Hintergrund sind Fahrzeuge zu sehen. Der Boden ist nass und das Foto gibt eine ungemütliche Atmosphere wieder.

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  • Bilderrätsel

    Beitrag wurde am 14.03.2026 ergänzt.

    Herrenalber Straße (Kreuzung Battstraße)
    Foto von der Herrenalber Straße mit Blick auf die Haltestelle Battstraße. In der Bildmitte ist eine Behelfsampel zu sehen, die auf einem großen Betonblock montiert ist. Aufgestellt ist er zwischen der Linksabbieger Spur und Geradeaus Spur.
    Kreuzung Herrenalber Straße – Battstraße vom 13.01.2026

    Was ist das? Ein Provisorium? Und wann wird es ersetzt? Oder ein Tribut an die städtische Haushaltslage (Verkehrsinseln sind teuer)? Oder eine Fehlplanung (was ist eine Verkehrsinsel)?

    Ich halte einen massiven Betonklotz mitten in der Fahrbahn für gefährlich und habe deshalb beim Tiefbauamt Karlsruhe nachgefragt.

    Update vom 14.03.2026

    Sie erinnern sich: der Betonklotz mit Lichtzeichenanlage mitten in der Fahrbahn. Die Frage war: Was ist das? Ein Provisorium? Eine Fehlplanung? Eine Folge der städtischen Finanzmisere? Die Stadtverwaltung hat geantwortet: Alle drei Antworten sind richtig. Der vorhandene Ampelmast ist – Überraschung! – zu kurz für die neue Fahrbahnführung. Der Betonklotz ist eine Behelfslösung und wird ersetzt. Aber nicht vor 2028.

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  • Jahresempfang 2026

    Netzwerken im Stadtteil
    Teilnehmer des Jahresempfang stehen an Tischen und hören dem Vorsitzenden bei der Ansprache zu.

    Am 25.01.2026 hat die Bürgergemeinschaft Rüppurr wieder ihren Jahresempfang im Rathäusle veranstaltet.

    Eingeladen wurden Vertreter der Rüppurrer Vereine, Kirchen und Schulen, unsere Gemeinderatsmitglieder und weitere im Stadtteil bedeutende Persönlichkeiten. Auch durften wir dieses Jahr die Karlsruher Direktkandidatinnen für die Landtagswahlen Meri Uhlig (SPD) und Ute Leidig (Bündnis 90/Die Grünen) begrüßen.

    Ziel des jährlichen Empfangs ist der aktive Austausch untereinander. So entstanden für knapp 2 Stunden gute Gespräche bei Orangensaft, Sekt und Laugenstangen.

    Langer Tisch vorbereitet für den Jahresempfang. Schwarze Tischdecke. Auf dem Tisch stehen Gläser, Orangensaft und Sekt. Zu Essen gibt es Laugenstangen mit Butter.
    Jahresempfang mit Orangensaft, Sekt und Laugenstangen mit Butter.

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  • Update zum Radschnellweg Karlsruhe-Ettlingen

    Planungsfortschritte, Landschaftsplanung, Abstimmungen mit den Kommunen und Öffentlichkeitsbeteiligung

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat uns Ende 2025 aktuelle Informationen über den Planungsstand des Radschnellweg Karlsruhe-Ettlingen mitgeteilt.

    Im Februar 2025 erhielt die Vorzugstrasse RS 10 die offizielle Zustimmung des Verkehrsministeriums. Seitdem führen die Städte Karlsruhe und Ettlingen die Planung ihrer jeweiligen Abschnitte eigenständig fort. Im Herbst 2025 begann die Entwurfsplanung, begleitet von umfangreichen Vermessungsarbeiten, um in die Detailplanung einzusteigen und mögliche kleinräumige Varianten präziser zu prüfen.

    Die Landschaftskartierungen zu Reptilien, Fledermäusen, Faltern und Vögeln sind bereits abgeschlossen, ihre Auswertung befindet sich jedoch noch in Arbeit. Auch die Ortsdurchfahrtsgrenzen wurden gemeinsam festgelegt.

    Mit der eigenständigen Planung übernehmen Karlsruhe und Ettlingen nun auch die Verantwortung für die Öffentlichkeitsbeteiligung. Im Jahr 2026 stehen die Weiterführung der Landschaftsplanung sowie die Bearbeitung der Detailplanung in der Leistungsphase 3 im Mittelpunkt.

    Alle Details zum Radschnellweg finden Sie unter Geplante Baumaßnahmen.

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  • Baumreihe Herrenalber Straße

    Foto der Straßenbahnlinie zwischen Rüppurr Tulpenstraße und Battstraße. Man sieht, wie die Bäume auf der linken Seite seht schmal nach oben wachsen, da sie immer wieder beschnitten wurden um nicht in die Straßenbahn reinzuragen.
    Straßenbahngleise zwischen Rüppurr Tulpenstraße und Battstraße (Dez. 2025)

    Professor Mürb, der ehemals „oberste Gärtner“ der Stadt, hat uns von einer Planung berichtet, zwischen Tulpenstraße und Battstraße längs der Straßenbahn jeden zweiten Baum zu fällen. Wir haben uns deshalb an Herrn Oberbürgermeister Dr. Mentrup gewandt. Dieser ließ jetzt antworten, bei der Planung des Umbaus der Herrenalber Straße sei „besonders viel Wert auf den Erhalt der bestehenden Bäume gelegt“ worden. Die Bäume stünden jedoch in zu geringem Abstand zur Gleistrasse, was regelmäßige Rückschnitte erforderlich mache und ihr weiteres Wachstum einschränke. Deshalb sollen sie „über einen längeren Zeitraum ausgetauscht werden“. Beim Umbau der Herrenalber Straße würden die Flächen neben der Straßenbahn vergrößert, weshalb neue Bäume mit guten Entwicklungsperspektiven gepflanzt werden könnten. Die Fällung und Neupflanzung der Bäume würde über einen Zeitraum von zehn Jahren nach Beendigung der Straßenbaumaßnahme erfolgen, wodurch sichergestellt werde, dass immer eine durchgehende Baumreihe vorhanden bleibe.

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